Los gehts!
Gleich am Anfang des Fliplife-Abenteuers müssen wir einen Charakter erstellen. Vor uns erscheint eine Gestalt, deren Aussehen wir frei verändern können. Die Autoren des Spiels haben über ein Dutzend von Frisuren zur Auswahl gestellt. Wir entscheiden uns für eine der Frisuren und gehen weiter – gut, Zeit für die Nase, Ohren und den Bart. Wie du siehst, gibt es schon paar Optionen – es hängt von uns ab, ob unser Charakter aussehen wird wie ein hinterlistig blickendes Schlitzohr oder doch als ein intelligenter, stressfrei erzogener Junge. Ich habe die Option Nummer eins gewählt, obwohl ich mir da nicht sicher bin, ob mir das ganz gelungen ist. Na ja, von Zeit zu Zeit muss man schon bisschen Spaß haben

Arbeit, Freizeit, Einkäufe
Na gut, wenn wir bereits mit dem Aussehen unseres Charakters fertig sind, versuchen wir nun, ihn ins Spiel einzuführen. Wir beginnen mit dem magischen Betrag von 100$. Was nun? Es wäre angebracht, einen Job zu finden. Beim Anschauen von Angeboten überzeugen wir uns sofort, dass wir nicht gleich mit „Chef“ angesprochen werden. Tellerwäscher, Schreiberling, Testobjekt, Stationshilfe oder vielleicht Taschendieb? Der letztere würde zu unserem Schlitzohr am besten passen, doch damit es nicht so langweilig ist, arbeiten wir mal um einer Idee willen und unterstützen die Forschung im Weltraumlabor „NOSA”! Natürlich gleich am Anfang wurde uns eine Beförderung versprochen – vielleicht stellen wir als erster Mensch unser Bein auf den Mars. Zunächst aber müssen wir beweisen, dass wir kreativ, offen sind und im Team arbeiten können. Die erste Aufgabe beruht darauf, es zu prüfen, was passiert, wenn ein Mentos Dragee in die Diat Cola eingeworfen wird. Unglaublich! Man muss ja irgendwie anfangen. Nach dieser Aufgabe erhalten wir das erste Geld und die ersten Erfahrungspunkte. Wir begreifen, wie unser Charakter die nächsten Levels erreichen wird.

Ahhh, nach einem schweren Arbeitstag ist es an der Zeit, sich zu erholen. Vielleich ein Fußballspiel? Momentan haben wir wahrscheinlich keine andere Wahl. Wir sind ja erst im zweiten Level. Worum geht es eigentlich mit dem Sport in Fliplife? Ich erkläre es schon. Unser Charakter entwickelt seine Fähigkeiten nicht nur durch die Arbeit – das Leben besteht ja nicht nut aus Pflichten! Ein Fußbalspiel gegen einen zum Spiel eingeladenen Bekannten ist eine gute Abwechslung. Aber zurück zum Thema – das Bookmar „Freizeit” bietet uns banale Minispiele, die von uns nicht mehr als ein paar Klicks erfordern – meiner Meinung nach sind sie einfach langweilig. Nach der Beendigung des ersten Matches müssen wir die bei der Registrierung angegebene E-Mail bestätigen. Danach können wir einkaufen gehen und schließlich dieses schreckliche T-Shirt wechseln! Und wieder entscheiden wir, welchen Weg unser gehen soll. Wenn wir einen Weihnachtspullover mit Rentier wählen, finden wir bestimmt keine Anerkennung bei den Leuten im Viertel. Hmm, das Sortiment ist zwar groß, aber wir können uns leider nocht nichts leisten... Na gut, da habe ich vielleicht bischen übertrieben, relativ billig scheint die goldene Kette, die am Hals meines Charakters bereits hängt.

Shops!
Die Shops im Spiel Fliplife sind ein richtiges Paradies. Neben Pullis, Hemden und sonstigen Erfindungen finden wir hier auch Schuhe, Getränke (addiert Energiepunkte) oder sogar Immobilien (Zelte, Dorfhäuschen, Residenzen), denn wir müssen ja irgendwo wohnen. In der Freizeit können wir zum Friseur gehen – auf Streichholzlänge, im Ministranten- oder Biologenstil oder vielleicht mit Scheiten an der Seite? Die Auswahl ist groß und wir mekren hier ein weiteres Mal die Kreativität des Teams, das an der Entwicklung des Spiels gearbeitet hat (ich meine nicht nur die Vielfalt von Kleinigkeiten, sondern auch Bezeichnungen). In den Shops hat alles natürlich einen Preis. Nicht jeden Gegenstand können wir sofort kaufen, für die einen bezahlen wir mit normaler Währung, für die anderen mit Krediten, die bisschen schwieriger zu erlangen sind.

Zusammenfassung
Fliplife beruht darauf, den von uns am Anfang erstellten Charakter duch sein Leben zu führen. Das SPiel ist relativ einfach und erfordert von uns kein großes Engagement. Das sollte auf jeden Fall Büroangestellte freuen, die die Nase voll von Solitaire haben und bei Farmville bereits alles erreicht haben. In Fliplife – wie es so im Leben ist – erholen wir uns, kaufen ein, schauen uns ein Fußballspiel an (spielen Minigames), kommen nach Hause (Zelt/Residenz) zurück und das immer wieder. Mit der Zeit erhöhen wir den Leven unseres Charakters. Wir werden befördert, kriegen eine bessere Vergütung und das Spiel selbst öffnet vor uns weitere Möglichkeiten. Ist es empfehlenswert? Ich denke, es ist die Geschmackssache. Ich erteile dem Spiel momentan einen Vertrauensvorschuss. Ich lade zum Spiel ein!